Ausflug nach Hameln

Im April machten sich 27 Mitglieder des Bürgervereins auf den Weg nach Hameln. Die Bundesbahn brachte uns hin und auch das Wetter strengte sich an, um uns zufrieden zu stellen.
Die Stadtführerin erwartete uns bereits am Rattenfängerhaus. Ratten. Ja, die begleiteten uns auf Schritt und Tritt.Hameln hat eine schöne große Altstadt. Die alten Bauten zählen zur Weser-Renaissance; wer also was auf sich hielt und es konnte, zeigte den Reichtum nach außen, auch wenn in den Inschriften von Demut die Rede war.

Punkt 13:05 Uhr  begeisterte uns und viele andere Besucher ein Glockenspiel. Der Rattenfänger zog mit seiner Pfeife Ratten an und eine Hexe führte Kinder in die Fremde, wohin immer. Im Juni 1284 soll es ja einen Auszug von 130 Kindern aus Hameln gegeben haben. Die Sage erzählt, dass ein Fremder die Stadt Hameln von seiner Rattenplage befreite. Die Bürger wollten listig sein und zahlten ihm den versprochenen Lohn hinterher nicht. Er rächte sich, indem er die Kinder in die Fremde führte. Die Geschichte wird im Rattenfängermuseum, das wir besuchten, auf eine sehr interessante Art und Weise dargestellt! Das Museum wird einigen von uns in lebhafter Erinnerung bleiben. Auch dort wimmelt es natürlich von Ratten. (Ich habe 2 mit nach Haus gebracht.)

Zum Ende fuhren wir noch mit dem Schiff auf der Weser, die zum Glück schön ruhig dahinfloss. Den Zug erreichten wir noch und konnten einen schönen Tag abschließen.

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