Kategorie-Archiv: Allgemein

Sommerfest bei St. Nikolaus

Sommerfest bei St. Nikolaus – wie merkwürdig

Aber tatsächlich waren wir eingeladen, zum alljährlichen Sommerfest im Kinder- und Jugendheim St. Nikolaus. So ganz ohne Mitbringsel wollten wir nicht erscheinen und so hoffen wir, dass der Basketball den Kindern beim Zeitvertreib dienlich ist. Wir haben uns zum ersten Mal das Außengelände ansehen können. Sonst sieht man das Haus ja nur von der Straßenseite aus. Ein schöner abwechslungsreicher Garten. Zahlreiche Gäste und Familienangehörige waren gekommen, zu essen gab es reichlich und gut, Tanz, Musik der Jugendlichen, die Kleinen tanzten voller Freude. Sie haben das Fest selbst gestaltet. Wir empfanden es als sehr angenehm und familiär und bedanken uns noch mal für die Einladung!

Skurrile Ecken – auch in Braunschweig

Der Bürgerverein Weststadt bietet eine Stadtführung in skurrile Ecken Braunschweigs an –

ja, die soll es geben!

Wir lassen uns von der Touristinfo besondere Orte zeigen, die auch für alteingesessene Braunschweiger neue Einblicke in unsere Stadt bieten sollen.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Am 7. August 2018 wollten wir durch diese Ecken stromern. Aber der heiße Sommer macht uns einen kurzen Strich durch die Rechnung. Wir verschieben den Termin um eine Woche!

Viele Weststädter haben sich schon angemeldet. Mit ihnen treffen wir uns nun am Dienstag, 14. August, vor der Touristinfo, Burgplatz 5. Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden. Anschließend können wir noch im Café Kreuzgang bei der Brüdernkirche Kaffee trinken und ein Stück Kuchen essen, wer möchte. Auch dieses Café wird Sie begeistern!

Wir werden auf dieser Seite mitteilen, ob die Ecken skurril genug sind!

Fünf-Viertel – Ein Ganzes? Weststadt-Ausstellung

„Ausstellung – „Fünf Viertel“ eröffnet

Am 1. Juni 2018 eröffnete Dr. Annette Boldt-Stülzebach, Fachbereich Kultur, im KulturpunktWest die Ausstellung „Fünf Viertel, ein Ganzes? – Weststadt Ansichten“. Anregungen bieten diese Kunstprojekte im großen Saal und im Foyer, wenn aus unterschiedlicher Perspektive offensichtlich Bekanntes „in anderer Weise entdeckt“ wird. Bürgermeister Ulrich Römer wies darauf hin, dass es den beiden Künstlern hier vor allem um die Menschen geht, die in diesen Häusern, Anlagen, Straßen täglich leben – ohne dass diese jedoch in den Werken sichtbar werden. Die „Kreativität zu träumen“ – jedes (Wohn-)Gebäude ist wie ein Mensch für ihre Bewohner, hat ein „eigenes Gesicht“ – es ist von den Besuchern nach und nach zu entdecken.

Aufgrund umfassender Sanierungen (Ilmweg) sind die Quartiere in den letzten Jahren mehr und mehr bunter geworden. Maic Ullmann, aufgewachsen in der Weststadt, gestaltete gemeinsam mit Peter Weichert die Ausstellung. Aus den verschiedenen Sichtweisen gilt es die Gedanken zu entwickeln, so Weichert. Dadurch sehen wir unsere gewohnten Räume anders.

Bekanntlich ist die Weststadt seit 2010 in fünf Viertel (vormals Nachbarschaften) aufgeteilt:
Isar-, Elbe-, Rhein-, Ems- und Donauviertel bilden den drittgrößten Stadtbezirk Braunschweigs. Ansichten darüber entwickelten Maic Ullmann und Peter Weichert. Sie führen den Betrachter an sanierten Fassaden der unterschiedlichen Gebäuden entlang.  Soll/kann sich auch in einem noch neuen Stadtteil Identität festmachen? Vermitteln die Bilder „Heimat“?
Collagen aus fotografischen Dokumentationen entstanden, die es so gar nicht gibt (vgl. Titelseite Juni-Ausgabe). Die Bilder werden in Ebenen geschichtet, überlagert, addiert, verstärkt und farbig verfremdet. In den Kunstwerken sieht man keine Menschen – vielmehr steht das Wohnumfeld im Zentrum, wenn auch anders als erwartet.

„Dort, wo die Menschen sind…“ ist auf den Begrüßungsschildern zur Weststadt verzeichnet –
aber gerade die Flächen, Treppen, Eingänge, Anlagen, Ein- und Zugänge weisen auf die Bewohner dahinter hin. Jeder ist aufgefordert, über das „Alltägliche“ in verfremdeter Form zu verweilen.
Edmund Heide, Heimatpfleger

Zu sehen bis zum 03.08.2018

Ausflug nach Hameln

Im April machten sich 27 Mitglieder des Bürgervereins auf den Weg nach Hameln. Die Bundesbahn brachte uns hin und auch das Wetter strengte sich an, um uns zufrieden zu stellen.
Die Stadtführerin erwartete uns bereits am Rattenfängerhaus. Ratten. Ja, die begleiteten uns auf Schritt und Tritt.Hameln hat eine schöne große Altstadt. Die alten Bauten zählen zur Weser-Renaissance; wer also was auf sich hielt und es konnte, zeigte den Reichtum nach außen, auch wenn in den Inschriften von Demut die Rede war.

Punkt 13:05 Uhr  begeisterte uns und viele andere Besucher ein Glockenspiel. Der Rattenfänger zog mit seiner Pfeife Ratten an und eine Hexe führte Kinder in die Fremde, wohin immer. Im Juni 1284 soll es ja einen Auszug von 130 Kindern aus Hameln gegeben haben. Die Sage erzählt, dass ein Fremder die Stadt Hameln von seiner Rattenplage befreite. Die Bürger wollten listig sein und zahlten ihm den versprochenen Lohn hinterher nicht. Er rächte sich, indem er die Kinder in die Fremde führte. Die Geschichte wird im Rattenfängermuseum, das wir besuchten, auf eine sehr interessante Art und Weise dargestellt! Das Museum wird einigen von uns in lebhafter Erinnerung bleiben. Auch dort wimmelt es natürlich von Ratten. (Ich habe 2 mit nach Haus gebracht.)

Zum Ende fuhren wir noch mit dem Schiff auf der Weser, die zum Glück schön ruhig dahinfloss. Den Zug erreichten wir noch und konnten einen schönen Tag abschließen.

Spende an St. Nikolaus

Nachdem wir vom Bezirksbürgermeister Ulrich Römer einen Preis von € 100,- für unseren Weihnachtsstand 2017 erhielten, mit der Maßgabe, diesen für einen guten Zweck weiter zu geben, hatten wir beschlossen, ebenfalls € 100,-  zu spenden. Das haben wir am 6. April getan. An diesem Tag übergaben wir unsere Spende an Frau Senger, die Leiterin der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Nikolaus in der Weststadt.

Wir hoffen, dass wir den Kindern damit eine Freude bereiten können!