Kategorie-Archiv: Plattdeutsche Teestunde

20. Plattdeutsche Teestunde

Hans-Werner Quast, Motor der erfolgreichen Reihe, organisierte das umfangreiche Programm schon seit 2005.

Im KulturPunktWest (KPW) wird im Februar und November vom Bürgerverein Weststadt die beliebte und stets gut besuchte Veranstaltungsreihe angeboten. Den erwartungsvollen über hundert Zuhörern wurde in drei Stunden eine abwechslungsreiche Show geboten. Zunächst trat der Shantychor unter der Leitung von Anatol Krug mit bekannten Seemannsliedern auf, so dass man mitsingen und mitschunkeln konnte: St. Pauli und der Hafen, Santiano, Capitano oder Hoch im Norden – überall sah man sich in der Ferne, aber auch nach dem Wunsch in die Heimat.

Wieder einmal zeigten elf Grundschüler aus Flechtorf-Essenrode, dass das Plattdeutsche in unserer Region lebendig gehalten wird. Märchenstücke wie Hänsel und Gretel, Rotkäppchen und Schneewittchen sind durch Lehrerin Monika Lake zum Vergnügen der Anwesenden eingeübt worden. Mit einem lustigen Tanz verabschiedete sich die Kindergruppe, die freiwillig alles vorbereitet hat. Und erhielt kleine Dank-Geschenke vom Bürgerverein.

 

 

Eine weitere Showeinlage boten die vier „S(w)inging´ PETTiCOATs aus Ilsede. Allseits bekannte Lieder aus den 1950er/1960er Jahren führten zu mancher Erinnerung: Von der kleinen Jane, dem Bossa Nova, der Pigalle u.a. waren alle so angetan, dass einige Zugaben unvermeidlich blieben. Alle Akteure erhielten für ihre Darbietungen stets den verdienten Applaus.

Wortbeiträge lockerten die Veranstaltung auf. Vom Fachbereich Kultur zeigte sich Dr. Annette Boldt-Stülzebach erfreut und dankte Hans-Werner Quast als Ideengeber dieser (Weststadt-) Teestunde, die soviel Anklang fand. Ulrich Römer, Bezirksbürgermeister, sah die drei Stunden als „Sternstunde“

Armin Kraft, Propst a. D. unterhielt die Zuhörer mit plattdeutschen Texten, sei es die Predigt oder auch Lieder. Experte für Plattdeutsch ist Rolf Ahlers aus Wendeburg, der bereits darüber etliche Bücher veröffentlicht hat. Er trug mit Beispielen dazu bei, dass diese Sprache unserer Vorfahren bestehen bleibt.

Maic Ullmann, Vorsitzender des Bürgervereins, überreichte zum Abschluss ein Buchpräsent an seinen Vorgänger im Amt, Hans-Werner Quast – verbunden mit prasselndem Beifall als Dank für so viele kurzweilige „Plattdeutsche Teestunden,“.

Edm. Heide

17. Plattdeutsche Teestunde

Pl_Teestunde_17_1Zum bereits 17. Mal fand die beliebte Plattdeutsche Teestunde im gemütlichen Kaminzimmer des Kulturpunkt West mit 62 begeisterten Teilnehmern statt. Neben der musikalischen Begleitung von Fritz und Franz am Akkordeon und den gemeinsamen Gesängen gab es wieder unterhaltsame und nachdenklich Beiträge von Frau Schulz, Frau Schaller, von Frau Lux in schlesischer Mundart, von Herrn Ahlers, Herrn Dohrendorf aus Meine und Herrn Füllekrug, der einen alten Text in Platt mit Weststadt-Bezug umgeschrieben hatte. Heide Quast vom Bürgerverein überreichte Frau Schulz zu ihrem 80. Geburtstag ein Blumenpräsent. Frau Schulz hatte noch nie eine Plattdeutsche Teestunde verpasst! Nach anderthalb Stunden fröhlichen Beisammenseins gingen die Gäste zufrieden nach Hause und können sich schon jetzt auf die nächste Plattdeutsche Teestunde am 14. November um 16 Uhr im Kulturpunkt West freuen!Pl_Teestunde_17_2

 

Plattdeutsch in der Weststadt? – Ein Jubiläum!

Bei aller Sprachenvielfalt in der Weststadt: Plattdeutsch hört man hier auf den Straßen und in den Geschäften wohl nie. Und da soll die Weststadt etwas mit der Pflege der plattdeutschen Sprache zu tun haben? Ja! Denn so etwas gibt es weit und breit nicht: Zum 15. Male fand in der Weststadt die „Plattdeutsche Teestunde“ statt, wie üblich im Kulturpunkt West, diesmal aber, am 20. Februar 2013, nicht wie gewohnt am Kaminfeuer, sondern wohlweislich im dann auch gut gefüllten großen Saal. Das übliche Programm mit meist lustigen, aber auch nachdenklichen Geschichten in plattdeutscher Sprache, vorgetragen von plattdeutsch sprechenden Menschen aus Braunschweig und der weiteren Umgebung, wurde zur Jubiläumsveranstaltung ergänzt durch die Tanzvorführungen der Volkstanz- und Trachtengruppe Bortfeld e. V. und Musikbeiträge von Victor Giedt (Saxophon).

Der neue Vize-Präsident des Niedersächsischen Landtages, Klaus-Peter Bachmann, von den Weststädtern gerade erst als Abgeordneter in den Landtag gewählt, beließ es nicht bei einem hochdeutsch gesprochenen Grußwort sondern trug dann auch – auf Plattdeutsch! – eine lustige Begebenheit vor. Da konnte unser Bezirksbürgermeister Ulrich Römer dem außer Hochdeutsch eher das Schwäbische liegt, hier mal nicht ganz mithalten.
Dieter Pawel

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