Der Berg ruft

Am 28. Mai empfing uns Manfred Gruner alias Philipp von Amsberg am Bad Harzburger Bahnhof. Er wartete stilecht mit Zylinder und begleitete uns auch so durch die Stadt und auf den Burgberg. Die Bahnstrecke von Braunschweig war die erste staatliche Bahnlinie Deutschlands. Das ist schon mal eine Wiederauferstehung wert. Sodann führte er uns durch die Straßen mit Geschichte(n), vorbei am Casino und der Wandelhalle. Bäder-Atmosphäre kam auf. Das echte Harzburger Wasser aus der Wandelhalle überzeugte mich nicht so – und dabei habe ich nicht einmal das salzige Wasser getrunken. Salzabbau durchzog die Geschichte der Gegend wie auch der Erzbergbau. Bergbau um Harzburg und Cafés als Begleitung der ersten Erholungssuchenden. Unsere Gruppe bereicherten ein ehemaliger Konditor, der mal im Café Peters arbeitete und ein Bergmann, der aber im Ruhrpott gearbeitet hat.

Ein Ziel war auch der Jungbrunnen im Zentrum. Doch er konnte uns leider nicht wirklich helfen, die kleinen Zipperlein zu überwinden. Aber der allein ist schon eine Reise wert.

Der Burgberg rief schon Könige, Kaiser und Bismarck herbei. Und alle kamen, also auch wir.

Einhellige Meinung der Mitwandernden: Bad Harzburg ist ein schönes Städtchen, so manches kannten wir nicht. Es lohnt ein Besuch!

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