Hamburg war ein lohnendes Ziel

Jedem sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Hansestadt Hamburg bekannt – sei es das Wahrzeichen St. Michaelis („Michel“), der alte Elbtunnel (450 m), die St. Pauli -Landungsbrücken, der Jungfernstieg mit der Binnenalster, die Elbphilharmonie, die Speicherstadt u.a. Am 5. September 2015 war es soweit: 30 Weststädter machten sich auf die Reise in die Metropole an der Elbe.

Nach dreistündiger Bahnfahrt durch die Lüneburger Heide mit kurzem Stopp in Uelzen auf dem bekannten „Hundertwasserbahnhof“ erreichte die Gruppe ihr Ziel. Beim Ausstieg in der fast 1,8 Millionen Einwohner zählenden Großstadt bemerkten wir gleich, dass wir in einem der größten deutschen Bahnhöfe angekommen waren. Immerhin leben in Hamburg siebenmal so viele Bewohner wir in unserem Braunschweig.

Informationen über unser Tagesziel hatten alle zuvor bereits erhalten. Nach der Ankunft informierte Heimatpfleger Edmund Heide über den Ablauf des HH-Aufenthalts. Vom Bahnhof schlenderten wir über die bekannte Mönckebergstraße, Haupteinkaufszentrum, zum knapp ein Kilometer entfernten Rathaus. Im Innern des von 1886 – 1897 errichteten Prachtbaus gewannen wir einen Eindruck von dem Sitz der Bürgerschaft. In kleineren Gruppen konnte man im Bereich der Binnenalster und dem Jungfernstieg bis zur Mittagspause durch die überfüllte Innenstadt bummeln.

Gestärkt verließen wir die City mit der U-Bahn in Richtung Landungsbrücken. Bei spätsommerlichem Wetter gewannen wir einen ersten Eindruck dieses zweitgrößten europäischen Hafens – nach dem niederländischen Rotterdam. Vor der geplanten Hafenrundfahrt bot sich die Möglichkeit, den „alten Elbtunnel“ von 1911 zu besichtigen. Mit einem alten Raddampfer ging es anschließend auf eine einstündige Erkundigungsfahrt durch den Hamburger Hafen – vorbei an Docks, Kreuzfahrt-, Museums- und Containerschiffen. Touristische Attraktion war auch die viel diskutierte Elbphilharmonie und auch Teile der Speicherstadt und Hafencity – seit Juni 2015 UNESCO-Weltkuturerbe. Ein solch erlebnisreicher Aufenthalt wird sicherlich „über den Tag hinaus“ in Erinnerung bleiben.
EH

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