Der Berg ruft

Am 28. Mai empfing uns Manfred Gruner alias Philipp von Amsberg am Bad Harzburger Bahnhof. Er wartete stilecht mit Zylinder und begleitete uns auch so durch die Stadt und auf den Burgberg. Die Bahnstrecke von Braunschweig war die erste staatliche Bahnlinie Deutschlands. Das ist schon mal eine Wiederauferstehung wert. Sodann führte er uns durch die Straßen mit Geschichte(n), vorbei am Casino und der Wandelhalle. Bäder-Atmosphäre kam auf. Das echte Harzburger Wasser aus der Wandelhalle überzeugte mich nicht so – und dabei habe ich nicht einmal das salzige Wasser getrunken. Salzabbau durchzog die Geschichte der Gegend wie auch der Erzbergbau. Bergbau um Harzburg und Cafés als Begleitung der ersten Erholungssuchenden. Unsere Gruppe bereicherten ein ehemaliger Konditor, der mal im Café Peters arbeitete und ein Bergmann, der aber im Ruhrpott gearbeitet hat.

Ein Ziel war auch der Jungbrunnen im Zentrum. Doch er konnte uns leider nicht wirklich helfen, die kleinen Zipperlein zu überwinden. Aber der allein ist schon eine Reise wert.

Der Burgberg rief schon Könige, Kaiser und Bismarck herbei. Und alle kamen, also auch wir.

Einhellige Meinung der Mitwandernden: Bad Harzburg ist ein schönes Städtchen, so manches kannten wir nicht. Es lohnt ein Besuch!

Der Vorstand steht

Am 26. November 2018 wählte der Bürgerverein seinen Vorstand:

Elisabeth Mandera-Bolm, 1. Vorsitzende

Ilona Kracht, 2. Vorsitzende

Heide Quast, Kassiererin

Edmund Heide, Schriftführer

Beisitzer sind:

Gerd Binneweis

Roman Hackauf

Rolf Haferlach

Karola Kaufhold

Kassenprüfer sind  Klaus Buchmann und Barbara Hohenstein

 

 

Kuba ist schön

Wenn der Bürgerverein auf Reisen geht, dann ist es zwar nicht immer warm aber sonnig. Und das Ziel vor Augen: Kuba! hat uns die innere Wärme gebracht. Pünktlich am Nachmittag trafen fast 30 Weststädter in Wolfenbüttel vor dem Kuba-Museum ein, die Autofahrer, die Radfahrer und die Busfahrer.

In diesem Museum gerät wohl jeder über 40 Jahre ins Schwärmen.

Ja, so ein Radio haben wir auch gehabt… Als Gesellenstück hat mein Bruder mal so eine Stehlampe mit den Tütenlampenschirmen gebaut, wie sie im Museum steht. Herrlich!…

Radios mit Schallplattenspielern, Radios mit Schallplattenspielern und Tonbandgeräten, Fernsehgeräte, alles eingebaut in Möbel. Passend zum Geschmack der Nachkriegszeit.

Gerhard Kubetschek strandete als Flüchtling aus Schlesien nach dem Krieg in Wolfenbüttel. Und baute dann dort ein Unternehmen für Phonogeräte auf. In der Hochzeit fanden 4000 Menschen hier Arbeit. Sogar Wirtschaftsminister Ludwig Erhard besichtigte mal die Firma Kuba.

Aber ich will Ihnen nicht zu viel erzählen. Besuchen Sie doch selbst das Museum und lassen Sie sich von Herrn Erdmann und seinen Kollegen auf sehr unterhaltsame Weie informieren. Es lohnt sich! Hinterher können Sie ja noch ganz in der Nähe im Café Teichgarten Kaffee und Kuchen genießen.